christian schorn

Tolle Bücher und mein Kindle-Moment

Seit ich meinen Kindle habe, habe ich ihn gemocht. Bis gestern Abend. Jetzt liebe ich ihn.

Ich hatte mich entschlossen, im Bett Harry Connolly’s “Child of Fire” zu Ende zu lesen, hatte allerdings unterschätzt wie weit ich schon war. Nach einer halben Stunde war ich also durch. Schlimmer noch: Wie so oft hatte ein Sadist vom Verlag eine ausgiebige Leseprobe des zweiten Teils auf den letzten Seiten untergebracht.

Was früher oft ein Problem war und mir manchmal schlechte Laune gemacht hat war gestern … nicht mal annähernd der Rede wert. Menü, Shop in Kindle Store, “Game of Cages” gesucht, Items downloaded. Ich musste noch nicht mal aufstehen.

Ich fasse also zusammen:

  • Zwei Anlässe für schlechte Laune sind aus meinem Leben verschwunden:
    1. (Am Ende des Buches) Verdammt, hätte ich gewusst wie gut das ist, hätte ich Teil 2 gleich mitgekauft.
    2. (Am Anfang des Buches) Was? Teil 2 von 3?
  • Amazon ist schuld, wenn ich auf der Straße lande, weil ich mein ganzes Geld für E-Books raus gehauen habe.
  • Wer harte, moderne Fantasy-Thriller mit Magie, Rumgeballere und ausreichend Leichen mag, dem kann ich die “Twenty Palace”-Bücher nur wärmstens ans Herz legen.
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