christian schorn

Zend MVC ganz kurz

Ich habe am Donnerstag eine ausgedehnte Tour durch den Quellcode des Zend Frameworks unternommen. Dabei musste ich einige Dinge ausprobieren. Die Standardstruktur war für meine sehr begrenzten Experimente etwas zu viel, also habe ich das ganze ein wenig eingedampft. Später zum Spaß noch etwas mehr. Und dann noch ein bisschen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe hier die wohl kleinstmögliche Zend MVC Applikation (eigentlich nur C, aber was solls):

<?php
set_include_path(".:/path/to/zend/library");

require_once "Zend/Controller/Front.php";
require_once "Zend/Controller/Action.php";

class IndexController extends Zend_Controller_Action {
    function indexAction() {
        echo "Hallo Zend!";
    }
}

Zend_Controller_Front::getInstance()
    ->setParam("noViewRenderer", true);
Zend_Controller_Front::run('');

Eine Datei, elf Zeilen Code. Nimm dies, zf create project!

Tolle Bücher und mein Kindle-Moment

Seit ich meinen Kindle habe, habe ich ihn gemocht. Bis gestern Abend. Jetzt liebe ich ihn.

Ich hatte mich entschlossen, im Bett Harry Connolly’s “Child of Fire” zu Ende zu lesen, hatte allerdings unterschätzt wie weit ich schon war. Nach einer halben Stunde war ich also durch. Schlimmer noch: Wie so oft hatte ein Sadist vom Verlag eine ausgiebige Leseprobe des zweiten Teils auf den letzten Seiten untergebracht.

Was früher oft ein Problem war und mir manchmal schlechte Laune gemacht hat war gestern … nicht mal annähernd der Rede wert. Menü, Shop in Kindle Store, “Game of Cages” gesucht, Items downloaded. Ich musste noch nicht mal aufstehen.

Ich fasse also zusammen:

  • Zwei Anlässe für schlechte Laune sind aus meinem Leben verschwunden:
    1. (Am Ende des Buches) Verdammt, hätte ich gewusst wie gut das ist, hätte ich Teil 2 gleich mitgekauft.
    2. (Am Anfang des Buches) Was? Teil 2 von 3?
  • Amazon ist schuld, wenn ich auf der Straße lande, weil ich mein ganzes Geld für E-Books raus gehauen habe.
  • Wer harte, moderne Fantasy-Thriller mit Magie, Rumgeballere und ausreichend Leichen mag, dem kann ich die “Twenty Palace”-Bücher nur wärmstens ans Herz legen.

Statisch

Weg mit dem CMS. Ich mach jetzt ganz oldschool auf statisch. Textpattern kann da nichts für, ist immer noch ein feines System, aber irgendwie kam ich mir beim letzten Sicherheitsupdate komisch vor. Wenn das Management System häufiger Aktualisiert wird als der Content, dann sollte man sich Gedanken machen.

Also habe ich mich mit Jekyll hingesetzt, geschraubt, gebastelt und einiges gelernt und habe jetzt ein schickes statisches Weblog. Hurra.

ChaosTheory

ChaosTheory ist ein ehemaliges WordPress.com Theme, das es jetzt auch für selbst gehostete Wordpress-Blogs zum herunterladen gibt.

Schön dunkel und minimalistisch, auch sehr gut als Parent-Theme geeignet wie es aussieht.

Nodehierarchy und Pathauto

In den aktuellen Versionen der Module Node Hierarchy (6.x-1.3) und Pathauto (6.x-1.5) gibt es zur Zeit Probleme wenn man die Token hierarchytitlepath, hierarchytitlepath-raw, fullhierarchytitlepath oder fullhierarchytitlepath-raw verwendet: Die Daten werden nicht den in den Pathauto-Einstellungen vorgegebenen Regeln gemäß bearbeitet.

Der Grund ist wohl ein Sicherheitsupdate von Pathauto.

Einfacher Workaround: Einfach die Token-Kombination [hierarchypath]/[title-raw] verwenden, das hat für die meisten Fälle den gleichen Effekt.

Update 30.03.: Mit Version 1.4 ist dieser Bug gefixt.

Generiert mit Jekyll
Theme von Guerrilla